Eigernordwand - Tod und Triumph seit 75 Jahren

Als am 24. Juli 1938 eine österreichisch-deutsche Vierer-Seilschaft auf dem Eiger-Gipfel stand, war «das letzte grosse Problem» der Alpen gelöst: die bis anhin unbezwingbare Eigernordwand. Der «Treffpunkt» blickt auf jene Zeit zurück, wo am Berg nur ein schmaler Grad Tod und Triumph trennte. 

Der «Klassiker» unter den Alpen-Nordwänden: Die berüchtigte Eigernordwand.
Bildlegende: Der «Klassiker» unter den Alpen-Nordwänden: Die berüchtigte Eigernordwand. Keystone

Nachdem Mitte 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts zwei ernsthafte Besteigungen in tödlichen Unfällen endeten, erhielt die Eigernordwand den Beinamen «Mordwand». Sie galt und gilt noch heute als schwierigste der drei grossen Alpen-Nordwände: Matterhorn, Grand Jorrasse am Mont Blanc und eben sie, die Eigernordwand.

Seit der Erstbesteigung hat sich vieles geändert: Aus der damals einzigen Route sind inzwischen 33 geworden. Die schnellsten Bergsteiger sind in weniger als drei Stunden auf dem Gipfel.

Im «Treffpunkt» blickt der Bergführer und Buchautor Stephan Siegrist nochmals auf jene Zeit zurück - er hat unter anderem im Andenken jene Erstbesteigunt in Kleidung und Ausrüstung von damals wiederholt.

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Eigernordwand – Auf den Spuren der Erstbesteiger

52 min, aus SF WISSEN vom 5.11.2008

Moderation: Stefan Kohler, Redaktion: Fredy Gasser