Ein Jahr #MeToo – und jetzt?

#MeToo - dieser Hashtag hat auf Twitter millionenfach für Aufruhr gesorgt. Frauen erzählten öffentlich von sexueller Belästigung und sexueller Gewalt. Prominente Männer mussten zurücktreten oder wurden verurteilt. Die Debatte dauert an, inklusiv der Kritik an #MeToo.

Ein MeToo Plakat neben einer gelben Handtasche auf einem Parlamentspult.
Bildlegende: Die Debatte um MeToo hat auch Parlamente und Räte beschäftigt. Keystone/Patrick Seeger

Was für die einen ein Befreiungsschlag, war für andere ein grosses Ärgernis. Männer stünden unter Generalverdacht, hiess es. Und Frauen würden automatisch in die Opferrolle gedrängt.

Was ist MeToo?

MeToo in den sozialen Medien: Das sind erschütternde Einzelgeschichten über erlebte sexuelle Gewalt, über grenzverletzendes Verhalten und den Zusammenhang zwischen sexuelle Gewalt und Ausübung von Macht.

Was bleibt?

Ein Jahr ist um, seit der Hashtag MeToo seinen Anfang nahm. Was bleibt, wie geht es weiter? Hat sich etwas verändert?

Gäste:

  • Fabienne Amlinger, Historikerin und Geschlechterforscherin Uni Bern
  • Nicolas Zogg, Dachverband Männer- und Väterorganisationen

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Christine Hubacher, Pascale Folke