Empört euch! Wie Feindbilder entstehen

Die FIFA, die Managerlöhne, die Politiker und Politikerinnen: Viele empören sich über Institutionen oder öffentliche Personen. Oft entstehen daraus Feindbilder. Diese zu revidieren, ist fast aussichtslos. Der «Treffpunkt» geht mit dem Psychologen Jörn Basel dem Phänomen Feindbild auf den Grund.

Eine Sepp-Blatter-Puppe bei einer Anti-FIFA-Demonstration.
Bildlegende: Beliebtes Feindbild: die FIFA mit Sepp Blatter. Keystone

Feindbilder entstehen meistens aufgrund von Vorurteilen. Im Normalfall kennt man die Institution oder die Person, die zum Feindbild wird, nicht persönlich.

Feinbilder sind oftmals falsch. «Aber sie helfen uns, die Welt zu ordnen», erklärt der Sozial- und Wirtschaftspsychologe Jörn Basel. Er findet es jedoch wichtig, dass man Feindbilder immer wieder hinterfragt und die eigene Überzeugung kritisch reflektiert.

Im «Treffpunkt» beantwortet der Psychologe vor allem auch die Frage, weshalb gemeinsame Feinbilder verbinden.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Ladina Spiess