Es ächzt und knarrt im Schweizer Wald

Alle drei Sekunden produzieren Schweizer Wälder einen Kubikmeter Holz. Jetzt, im Winter, werden neue Holzvorräte angelegt: rund hälftig zum Heizen und als Baustoff. Doch Schweizer Holz steht unter Druck. Im Ausland wird billiger produziert. Trotzdem will sich die Branche nicht unterkriegen lassen.

Ein Forstarbeiter zersägt einen liegenden Baumstamm
Bildlegende: Schweres Gerät für Energie und Baustoff aus Holz Keystone

Die Vegetationspause ist die Hochsaison der Baumfäller. Sie erhalten heute Besuch vom «Treffpunkt», der zeigen will, wie sie arbeiten und warum moderne Technik das Unfallrisiko erheblich gesenkt hat.

Im «Treffpunkt» erklärt aber auch Christoph Starck, der Direktor des Dachverbandes der Schweizer Holzbranche, warum seine Branche zu ächzen hat. Die Konkurrenz aus dem Ausland kann dank Investitionshilfe ihrer Staaten, vor allem im Osten, billiger produzieren. «In der Schweiz erhält die Holzindustrie keine Subventionen», betont Starck.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Fredy Gasser