Es ist kompliziert: Unsere Gefühlswelt im neuen Alltag

Seit Ende April gibt es in der Schweiz erste Lockerungen nach dem Corona-Stillstand. Die Normalität kehrt langsam zurück. Im «Treffpunkt» sprechen wir mit Hörerinnen und Hörern darüber, mit welchen Gefühlen der neue Alltag verbunden ist: Hemmungen? Pure Freude?

Kunden warten vor einem Stand am Berner Wochenmarkt auf dem Waisenhausplatz mit der nötigen Distanz.
Bildlegende: Mehr Distanz ist nur ein Faktor, der unseren Alltag verändert. Welche Gefühle begleiten uns dabei? Keystone

Am 16. März ist die Schweiz praktisch zum Stillstand gekommen: Der Bundesrat hat die «ausserordentliche Lage» ausgerufen. Läden, Restaurants, Schulen waren seither zu. Wir mussten uns an Isolation, an viel Zeit im eigenen Zuhause gewöhnen.

Erste Lockerungen

Seit dem 27. April ist nun aber wieder etwas Schwung im Alltag spürbar: Erste Läden wie Gartencenter oder Baumärkte, aber auch Coiffeure durften wieder öffnen. Auf den Strassen und im ÖV sind wieder etwas mehr Menschen unterwegs. Das zeigen beispielsweise Daten des Kantons Zürich zum Individualverkehr, sowie Daten der Stadt Zürich zur Nutzung von Tram und Bus. Noch einmal mehr Schwung dürfte dann der 11. Mai bringen, an dem weitere Läden, dazu Restaurants und Schulen wieder aufgehen.

Neue Gefühlswelt

Nach Wochen, die viele vor allem Zuhause verbracht haben, zieht es nun also viele wieder öfter nach draussen. Mit welchen Gefühlen ist das verbunden? Ist es die pure Freude beim Coiffeur – oder eher Angst, sich anzustecken? Steigen wir nur mit gewissen Hemmungen ins Tram? Die Sendung «Treffpunkt» fühlt den Puls und thematisiert gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern die neue Gefühlswelt angesichts des Corona-Alltags.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Vera Büchi