Extremsituation Frühgeburt: Stärkere Unterstützung für die Familie

Eine Frühgeburt ist ein aussergewöhnliches Ereignis. Das Frühchen bedarf besonderer Pflege, die Eltern stehen häufig unter Schock. Ein Projekt Inselspitals Bern zeigt auf, wie die Eltern gestärkt werden können.

Ein Frühchen schläft im Incubator
Bildlegende: Frühchen und ihre Eltern brauchen Hilfe Keystone / Zoltan Balogh

Eine Frühgeburt ab der 24. Schwangerschaftswoche ist medizinisch bewältigbar. Die psychologische Belastung für die Mutter ist aber gross. Vor allem die ersten Monate nach der Entlassung aus dem Spital sind schwierig. Es ist in der Regel eine Zeit der Unsicherheit, der grossen Sorge um die Gesundheit des Neugeborenen.

Auch die Eltern brauchen Hilfe

In dieser emotionalen Extremsituation brauchen die Eltern Hilfe. Ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt des Inselspitals Bern verbessert diese Hilfe in der Phase nach dem Spital. Ein interprofessionelles Team besucht die Mutter mehrmals und hilft ihr, emotional wieder Fuss und Vertrauen in die Zukunft zu fassen.
Im «Treffpunkt» stellt die Projektleiterin das Pilotprojekt vor und erzählt von ersten Erkenntnissen. Eine Mutter von Zwillingen schildert ihre Situation mit ihren Frühchen vor rund drei Jahren.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Jürg Oehninger