Fairer Handel – wir zeigen, wie es heute funktionieren kann

Ausbeuten, abholzen, abkassieren, weiterwachsen, wegschmeissen. So funktioniert die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts sehr verbreitet. Das müsste nicht sein, wenn wir alle unsere Einstellung zum Konsum ändern würden. Der heutige «Treffpunkt» zeigt zwei Beispiele, wie fairer Handel möglich ist.

Eine Bäuerin gibt draussen in der Natur Schweinen frisches Wasser.
Bildlegende: Der Film «Fair Traders» zeigt Persönlichkeiten, die in der Schweiz fair produzieren und handeln. ZVG Filmcoopi Zürich

Zu Gast sind zwei Protagnisten des Dokumentarfilms «Fair Traders», welcher zurzeit in den Schweizer Kinos läuft.

Claudia Zimmermann hängt nach 10 Jahren als Kindergärtnerin ihren sicheren Job an den Nagel und verwirklicht ihren Lebenstraum. Zusammen mit ihrem Mann übernimmt sie den Bauernhof der Schwiegereltern und stellt diesen auf Bio um. Zudem eröffnet sie einen Bioladen und engagiert sich gegen Food Waste.

Auch Patrick Homann ist Gast in der Sendung «Treffpunkt». In Zentralindien und Tansania kauft er Baumwolle für den Weltmarkt. Als er feststellt, dass der Verdienst der Produzenten vor allem für den Kauf von Pestiziden draufgeht, lanciert er als Pionier den Anbau von Biobaumwolle. Mittlerweile haben tausende von Bauern einen deutlich besseren Lebensstandard als früher und eine hohe soziale Sicherheit.

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5 Fragen an «Fair Traders»-Regisseur Nino Jacusso

4:50 min, aus Kultur vom 30.1.2019

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Sirio Flückiger