Fake News: Vom PR-Trick über die Lüge bis zur Manipulation

Fake News haben in der Corona-Krise Hochkonjunktur. Doch das Phänomen ist nicht neu. Die Sendung «Treffpunkt» zeigt auf, welche Mechanismen sich schon vor Jahrzehnten hinter Fake News verbargen und welche Rolle staatliche, aber auch private Akteure spielen.

Ein Finger streicht über ein Handydisplay, welches die Icons von verschiedenen Apps zeigt.
Bildlegende: Heutzutage verbeiten sich Fakenews vor allem, aber nicht nur in den sozialen Medien. Keystone

Die Corona-Krise hat Fake News in den letzten Wochen und Monaten Auftrieb gegeben. Die Podcast-Serie «Die raffinierte Lüge», welche nun auf «SRF Hotspot» zu hören ist, beleuchtet in vier Teilen die Mechanismen hinter Desinformation, Fake News und Verschwörungstheorien.

Diese Mechanismen sind nicht immer neu, sondern haben teils schon vor Jahrzehnten gespielt. So wurde beispielweise rund um das HI-Virus in den 80ern die Information verbreitet, das Virus sei in einem US-Labor gezüchtet worden.

Fakenews: Historische Beispiele

Die Sendung «Treffpunkt» geht der Frage nach, warum Medien und ihr Publikum immer wieder auf Fake News hereinfallen. Gast in der Sendung ist Maj-Britt Horlacher, SRF-Redaktorin und eine der Macherinnen der Podcast-Serie.

Sie erläutert anhand historischer Beispiele, welche Rolle private und staatlichen Akteure bei Fake News spielen.

Ergänzt werden diese Erläuterungen von Benedikt Widmer, Leiter Netzwerk Faktencheck bei SRF. Er erklärt, wie SRF News Fakenews entlarvt und gibt Tipps, wie man sich als Privatperson davor schützen kann, falschen Informationen aufzusitzen.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Vera Büchi