Freiwillig ausgenützt

Freiwilligenarbeit ist gesellschaftlicher Kitt. Ohne sie fänden Skirennen und Konzerte nicht statt, würde Pflege unbezahlbar, würden Vereine eingehen. Doch immer wieder kommt es vor, dass Freiwillige ausgenützt werden – oder sich zumindest ausgenützt fühlen.

Auf einem roten T-Shirt steht in weisser Schrift «Staff».
Bildlegende: Freiwillig helfen ja, aber nicht ausnützen lassen – nicht immer gelingt dies. Colourbox

Ausgenützt kann heissen: Frewilliges Engagement führt zu Abhängigkeit oder wird als selbstverständlicher Teil professioneller Organisationen gesehen.

«Treffpunkt»-Gast Elsbeth Fischer kennt die Freiwilligenarbeit seit über 20 Jahren. Und als Geschäftsführerin des Schweizer Dachverbands für Freiwilligenarbeit benevol kennt sie die Gründe, wenn Freiwillige ausgenützt werden.

Aber Elsbeth Fischer weiss auch: «In den letzten 20 Jahren haben professionelle Organisationen und auch viele Vereine sehr viel dazugelernt.» Im «Treffpunkt» erzählt sie beispielsweise, wie man mit wenigen, aber klaren Regeln dafür sorgen kann, dass es nicht mehr heissen muss: frewillig ausgenützt.

Moderation: Reto Scherrer, Redaktion: Fredy Gasser