Frühlingserwachen: Wenn es kreucht und fleucht

Die Kälteperiode hat nicht nur uns Menschen zu schaffen gemacht. Auch Flora und Fauna wurden zum Teil von der Kälte hingerafft. Aber jetzt ist es an der Zeit, dem Winterschlaf zu weichen.

Ein verlandeter Altarm der Thur
Bildlegende: Ein verlandeter Altarm der Thur PanEco Stiftung

Pünktlich zum astronomischen Frühlingsanfang zwitschern bereits Vögel ihre all morgendlichen Balzgesänge und brüten schon bald über ihren Nestern. Die Frösche quaken und erste Schmetterlinge schlüpfen aus ihren Kokons.

Das grösste Auengebiet des Schweizer Mittellandes, in den Thurauen, bringt bereits einiges an Überraschungen mit sich. Das Gebiet liegt nur gerade 350 Meter über Meer und ist anderen Gebieten um einige Nasenlängen voraus in Sachen Frühlingserwachen.

Wir bringen unseren DRS 1-Hörerinnen und Hörern den Frühling in die Stube. Die Sendung «Treffpunkt» auf Entdeckungstour im Auengebiet und Naturzentrum Thurauen. Wir sprechen mit Förster Beat Gisler über die Waldbewirtschaftung im Naturschutzgebiet. Weiter zu Gast ist Petra Zajec, Leiterin und Biologin des Naturzentrums. Sie erzählt weshalb Bienen, Wespen und Hornissen durch die Kälte stark beeinträchtigt wurden und welcher seltener Gast sich unerwartet angemeldet hat. 

Der Zeckenspezialist Dr. med. Norbert Satz ist eine Koryphäe auf dem Gebiet dieser kleinen Vampire. Er prognostiziert ein zeckenreiches Jahr und erzählt warum das so ist.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Pascale Folke