Frustriert oder faul - warum gehen viele nicht wählen?

Bei den Nationalratswahlen 2015 lag die Stimmbeteiligung bei 48.5 Prozent. Oder anders gesagt: Fast 52 Prozent aller Stimmberechtigten haben nicht gewählt. Warum? Dieser Frage gehen wir in der Sendung «Treffpunkt» nach.

Brieflich wählen oder abstimmen – viele tun es nicht.
Bildlegende: Brieflich wählen oder abstimmen – viele tun es nicht. Keystone

Wir bestimmen, wer uns in Bundesbern vertritt. Eigentlich. Denn die Realität sieht anders aus: Mehr als die Hälfte aller Stimmberechtigten bestimmt nämlich nicht mit. Während vor 100 Jahren noch 80 Prozent aller Stimmberechtigten an die Urne gingen, sind es heute bei Wahlen nicht einmal mehr 50 Prozent.

Gründe gibt es viele

Zu wenig informiert, frustriert, gehemmt - Wer ist er, der klassische Nicht-Wähler? Kann man ihn überhaupt so bezeichnen, den Nicht-Wähler? Das wollen wir von unserer Expertin wissen. Und wir fragen auch: Braucht es in der Schweiz eine Wahlpflicht?

Gehören Sie auch zu jenen, die das Stimmcouvert jeweils diskret verschwinden lassen? In der Sendung «Treffpunkt» reden wir für einmal nicht über die Wähler, sondern über die Nicht-Wähler.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Sabrina Lehmann