Gemeinsam in eine Fantasiewelt: Wenn Kindern vorgelesen wird

Für viele Leute ist es eine lebendige Erinnerung an die Kindheit: Wie man von den Eltern eine Geschichte vorgelesen bekommt. Die Sendung «Treffpunkt» dreht sich um solche Erinnerungen und um die Bedeutung, die das Vorlesen für die Entwicklung von Kindern hat.

Ein älterer Mann liest zwei Kindern aus einem Buch vor.
Bildlegende: Vorlesen kann auch die Beziehung zwischen Kindern und der vorlesenden Person stärken. Colourbox

Lebendige Erinnerungen

Jeder Mensch hat wohl seine eigenen Erinnerungen daran, wie ihm in Kindertagen vorgelesen wurde: Ist es das kuschelige Bett, während der Vater aus den Grimm-Märchen vorlas? Die warme Stimme der Mutter, die einem beim Baden «Pippi Langstrumpf» erzählte? Die Angst vor den grauen Herren in «Momo», welche die Gotte beim Vorlesen auf der Zugfahrt heraufbeschwor?

Die grosse Bedeutung des Vorlesens

So unterschiedlich die Erinnerungen hinter dem Vorlesen sind, so bedeutend sind diese Momente für die Entwicklung eines Kindes. Studien zeigen, dass Vorlesen nicht nur sprachliche, sondern auch emotionale Kompetenzen von Kindern fördert, etwa Empathie. Darüber hinaus kann es die Beziehung zwischen dem Kind und der vorlesenden Person stärken.

Schweizer Vorlesetag

Zum 3. Schweizer Vorlesetag widmet sich die Sendung «Treffpunkt» ganz dem Vorlesen für Kinder. Gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern geht die Sendung der Frage nach, welche Erinnerungen und Gefühle aus Kindertagen mit dem Vorlesen verbunden sind. Zu Gast ist SRF-Literaturredaktorin Britta Spichiger, welche die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung von Kindern erläutert und Tipps gibt, wie sich das Vorlesen positiv gestalten lässt.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Vera Büchi