Hat das klassische Reisebüro ausgedient?

Anfang Jahr verkündete Kuoni: Das gesamte Reisegeschäft wird verkauft. Vor einer Woche gaben die SBB bekannt: Auf Ende Jahr schliessen sie ihre Reisebüros endgültig. Heisst das jetzt, dass das klassische Reisebüro grundsätzlich keine Zukunft mehr hat? Der «Treffpunkt» sucht Antworten.

Zwei Personen lassen sich im Reisebüro beraten.
Bildlegende: Das Reisebüro sei nicht grundsätzlich am Ende seiner Reise angelangt, sagt Professor Urs Wagenseil. Keystone

Allein in den letzten zehn Jahren ist rund ein Drittel der Schweizer Reisebüros verschwunden. Die Konkurrenz vor allem im Online-Bereich wird immer grösser. Trotzdem ist etwa Professor Urs Wagenseil, Leiter Touristik an der Hochschule Luzern, überzeugt, dass es auch in Zukunft Reisebüros mit persönlicher Beratung geben wird.

Im «Treffpunkt» erzählt Urs Wagenseil, wie das Reisebüro der Zukunft konkret funktionieren könnte. Ausserdem besuchen wir in der Sendung eines jener kleinen Reisebüros, die trotz Online-Konkurrenz und Billig-Arrangements nicht nur überleben, sondern sogar rentieren.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Fredy Gasser