Hörergeschichten: «Ich und meine Vespa»

«Wenn ich auf meine Vespa steige, überkommt mich das Gefühl von Freiheit», beschreibt Christian Steger sein Vespafieber. Der Präsident des Vespa Clubs Bern fuhr mit seiner Wespe auch schon nach Kroatien oder London. Vor genau 70 Jahren wurde die Vespa in Italien erfunden.

Vier Leute fahren auf ihrer Vespa und winken.
Bildlegende: Winken für den Fotografen: Vier Fans am Vespatreffen in Meilen am 25. August 2012. Keystone

Die Konsumenten litten 1946 noch unter den Entbehrungen des Zweiten Weltkriegs. Mit dem Urmodell «Vespa 98» wurde ein einfaches, kostengünstiges Motorrad geschaffen, das auch auf ramponierten Strassen fahren konnte. Enrico Piaggio gab dem Roller seinen Namen, als er beim Anblick des Prototyps MP6, mit dem grossvolumigen Mittelteil für den Fahrer und der schlanken «Taille», ausrief: «Wie eine Wespe!» Dabei blieb es dann auch. Die Vespa war geboren.

Bereits 1947 wurde die Vespa in die Schweiz importiert und hier verkauft. Seither wurde das Motorrad weltweit über 18 Millionen Mal verkauft. Viele Modelle geniessen Kult-Status und werden von ihren Fahrern liebevoll gepflegt.

In der Sendung «Treffpunkt» erzählen Hörerinnen und Hörer zum 70-Jahr-Jubiläum der Wespe ihre besten Vespa-Geschichten.

Videos unten

Zum 50-Jahr-Jubiläum widmete sich die Sendung «CH-Magazin» am 15. August 1996 der Vespa. Zwei Ausschnitte aus der Sendung finden Sie weiter unten. Der erste zeigt frühe Vespa-Werbefilme in Schwarz-Weiss. Der Zweite beleuchtet die Anfänge der Vespa nach dem Zweiten Weltkrieg.

Aus dem Archiv: Vespa-Werbefilme

Die Anfänge der Vespa

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Krispin Zimmermann