«Iistige, Platz näh - aber schnäll, bitte!»

Ob Bahn, Flugzeug oder Skilift. Alle wollen schnell einsteigen, schnell ankommen, schnell aussteigen. Was aber, wenn die Menschenströme immer grösser werden, die Bahn-Kapazitäten aber gleich bleiben? Eine Frage für Tüftler.

Eine offene Zugtüre, Dutzende Menschen wollen einsteigen
Bildlegende: Einsteigen ist schneller gedacht als getan: überfüllter Zug in Winterthur Keystone

Im «Treffpunkt» kommen Profis wie Christoph Egger zum Wort: Der heutige Direktor der Schilthorn Bergbahnen arbeitet sein ganzes Berufsleben mit Sessel- und Gondelbahnen. Er weiss, was es heisst, eine neue Anlage gegen Flaschenhälse und Engpässe zu bauen. Bekannte Gästezahlen reichen da nicht, es braucht verlässliche Prognosen für bis zu zehn Jahre.

Überwiegend für die Eisenbahn berechnet Albert Steiner solche Prognosen: Als Mobilitäts- und Verkehrsforscher an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften tüfteln er und sein Institut an neuen Wegen für Perrons oder an Waggons mit breiteren Türen.

Bei Flugzeugen wiederum sind faltbare Flugsitze ein Thema. Der «Treffpunkt» zeigt, wie sie zu kürzeren Ein- und Aussteigezeit für die Passagiere beitragen.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Fredy Gasser