Landwirtschaft bedroht Osterhasen

Es wird überbaut, die Landwirtschaft verändert sich - die Biodiversität nimmt ab. Davon stark betroffen ist auch der Feldhase, von dem der Osterhase herrührt. Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der Population, obwohl die Landwirtschaft verschiedene Massnahmen für die Biodiversität unternimmt.

Feldhasen erreichen über kurze Distanz Geschwindigkeiten bis zu 70 km pro Stunde.
Bildlegende: Feldhasen erreichen über kurze Distanz Geschwindigkeiten bis zu 70 km pro Stunde. Keystone

Der anhaltende Rückgang der Art wurde in der Schweiz, wie auch in anderen europäischen Ländern, hauptsächlich durch die Veränderung des Lebensraumes verursacht.

Früher erreichte der Feldhase seine grössten Dichten in der Schweiz in grossflächigen und offenen, aber gut strukturierten Feldgebieten des Mittellandes.

Noch heute besteht in diesen Landschaften ein gutes Potenzial für den Feldhasen. Allerdings wurden einige dieser Gebiete in den letzten Jahren stark überbaut und fragmentiert.

In der Sendung «Treffpunkt» spielt zu Osterzeit der Feldhase die Hauptrolle. Er soll der Hase sein, der dem Vogel Kiebitz die Eier geklaut und versteckt haben. Darum ist der Feldhase auch der Osterhase und heute selber bedroht. Wie Lebensraum für ihn geschaffen werden kann, diese Frage wird die Sendung beantworten.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Beatrice Gmünder