Mein Wille geschehe ... aber nicht ohne ein Testament

Wer seinen letzten Willen durchsetzen will, kommt nicht um das Testament-Verfassen herum. Es gilt aber einiges zu beachten, damit sich die Erben nicht in die Haare geraten. Im «Treffpunkt» zeigt ein Notar, wie man ein Testament verfasst und wo man es aufbewahrt, damit es die Hinterbliebenen finden.

Drei Bundesordner zeigen ein Büro, worin Testamente abgelegt werden.
Bildlegende: Obwohl sinnvoll, schreiben viele Menschen kein Testament. Keystone

Mit dem Testament ist es so eine Sache: Weil ein Testament zu verfassen immer auch ein wenig mit dem eigenen Tod zu tun hat, weicht man ihm aus. Man schreibt es eher nicht. Statistiken in Deutschland belegen, dass nur jede vierte Person ein Testament verfasst. In der Schweiz ist die Zahl ähnlich klein.

Ein Testament verfassen ist sinnvoll

Trotzdem macht es Sinn, ein Testament zu verfassen. Kommt nämlich Geld ins Spiel, ein Stück Land, teure Bilder, aber auch weniger teures Erbgut, dann hängt der Haussegen in der Verwandtschaft bald einmal schief.

Medien berichten regelmässig über Erbstreitigkeiten, die manchmal jahrzehntelang dauern und mit denen Juristen gutes Geld verdienen. Wie zum Beispiel mit Pablo Picasso. Der berühmte Maler hinterliess Frauen, Geliebte und Kinder, ohne je ein Testament verfasst zu haben. Darauf stritten sich die Hinterbliebenen prompt um alle seine Millionen.

Wie macht man ein Testament?

Im «Treffpunkt» zeigt ein versierter Notar, wie man ein Testament grundsätzlich verfasst, was hineingehört und wo man es aufbewahrt, damit es die Hinterbliebenen auch sicher finden.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Jürg Oehninger