Microadventures: Kleine Abenteuer für den Alltag

Eine Nacht im Freien, ein Abend am Lagerfeuer: Microadventures sind kurze und simple Trips in die Natur. Eine Freizeitbeschäftigung, die in den sozialen Medien rege geteilt wird. Aber auch eine, bei der es gewisse Regeln zu befolgen gilt.

Ein Mann wärmt sich an einem Lagerfeuer auf einem Berg.
Bildlegende: Eine Nacht im Freien: Nicht überall ist es erlaubt. Keystone

Auf Instagram finden sich unter dem Hashtag «microadventure» knapp 140'000 Einträge. Zu sehen sind Menschen, die im Freien campieren, mit dem Stand-Up-Paddle auf dem Fluss unterwegs sind, oder am Lagerfeuer sitzen. Der Trend wurde vom britischen Abenteurer Alastair Humphreys angestossen, dessen Buch über «microadventures» 2014 erschienen ist.

Weniger kann mehr sein

Im Kern geht es Humphreys darum, dass ein Abenteuer nicht lange, teuer und aufwendig sein muss, sondern auch im Alltag zu erleben ist: Eine Übernachtung im eigenen Garten oder ein langer Spaziergang im Stadtwald. Microadventures sind also simple und kurze Ausflüge, die weder viel Ausrüstung noch lange Vorbereitung benötigen.

In der Sendung «Treffpunkt» erzählen Hörerinnen und Hörern von ihren kleinen Abenteuern im Alltag. Zusätzlich zeigen wir auf, welche Tricks und Regeln es zu beachten gilt. Denn auch wenn diese Abenteuer kurz und einfach sind, haben sie doch ihre Tücken. In der Schweiz haben beispielsweise jeder Kanton und jede Gemeinde eigene Regelungen, was das Zelten im Freien angeht.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Vera Büchi