Mit Schlupfwespen gegen Stinkwanzen – kommt das gut?

Die marmorierte Baumwanze wurde vor rund 20 Jahren aus China in die Schweiz eingeschleppt. Hier ist es ihr wohl, denn sie hat kaum natürlichen Feinde. Anders als in China. Die natürlichen Feinde sind ihr aber auf den Fersen. Bereits hat man sie in der Schweiz gesichtet: die Samuraiwespe. 

Eine Schlupfwespe auf dem Eiergelege der marmorierten Baumwanze.
Bildlegende: Die Samurai-Wespe auf Stinkwanzeneiern zvg Tim Haye Cabi

Obst-und Gemüseproduzenten beklagen Ernteteilausfälle, weil sich die marmorierte Baumwanze am Obst gütlich tut. Auch in privaten Gärten geht diese Wanze hinter die Obstbäume, die Beeren oder in die Tomaten.

Zerdrückt man die Wanze, sondert diese ein stinkendes Sekret ab. Deshalb hat das Insekt auch den Namen Stinkkäfer oder Stinkwanze.

«Treffpunkt»-Gast Tim Haye, Biologe vom Forschungsinstitut Cabi in Delémont, sagt, ob die Stinkwanze mit der Samurai-Wespe nun endlich den gesuchten natürlichen Feind in der Schweiz erhalten hat. Zudem beantwortet der Biologe Hörerfragen.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Christine Hubacher