Mit Sensoren, Tablet und GPS übers Feld

Die Technik hält Einzug auf dem Bauernhof: Daten werden via App übertragen, Saatgut mit der GPS-Maschine ausgetragen, Gülle punktgenau ausgebracht. Vieles ist schon Realität. Wie aber sieht der Bauernhof der Zukunft aus? Daran wird im thurgauischen Tänikon geforscht. Wir sind zu Besuch vor Ort.

Jauche ausbringen
Bildlegende: Unter anderem werden Alternativen zum Güllen mit dem Güllenfass werden an der Swiss Future Farm entwickelt.

Die Swiss Future Farm ist der modernste Bauernhof der Schweiz. Dort werden die neusten Resultate aus der Forschung in die Praxis umgesetzt. Hochtechnisierte Maschinen rollen über die Felder und zeichnen Daten auf. Es ist der Bauernhof der Zukunft, ein Forschungslabor auf dem Feld sozusagen.

Bald nur noch Büro-Bauern?

Viel hat sich in den letzten Jahren in der Praxis schon verändert. So ist der typische Schweizer Bauer längst nicht mehr der mit Melchschemel und Zipfelmütze. Auf den Bauernhöfen hat die Technik längst Einzug gehalten: Bei der Buchhaltung, den Melchmaschinen und auch auf dem Feld.

Doch wie viel Technik braucht es überhaupt auf einem Bauernhof? Was macht Sinn, was nicht? Diese Fragen klären wir mit unserer Reporterin vor Ort in Tänikon, an der Eröffnung der Swiss Future Farm.

Wir reden mit einem Verantwortlichen des Zukunfts-Hofs über Chancen und Risiken und fragen auch, ob es in einigen Jahren nur noch Büro-Bauern gibt in der Schweiz.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Sabrina Lehmann / Jürg Oehninger