Photoshop – zwischen Kreativität und Manipulation

Es ist ein Werkzeug für Fälscher, aber auch für Künstler. Vor 30 Jahren kam das Programm Photoshop auf den Markt – mit all seinen Gefahren und kreativen Möglichkeiten. Es hat unseren Umgang mit Bildern auf den Kopf gestellt. Wie genau, zeigt die Sendung «Treffpunkt».

Gefälschtes Bild: Queen spaziert neben Jonas Bayona der Garde entlang mit einem Ballon in der Hand.
Bildlegende: Spaziergang mit Ballon und Queen: Jonas Bayona (mit Dinosaurier-Ballon) photoshoppt sich gekonnt in reale Szenen prominenter Personen. Die Bilder gingen um die Welt. Jonas Bayona

«Photoshop hat mein Leben verändert», sagt Jonas Bayona. Er, der im Zeichnen immer schlecht war, habe dank dem Programm doch noch einen Weg gefunden, sich künstlerisch auszutoben, sagt der Kreativkopf des Jugend-Magazins «Izzy». Seine Paradedisziplin: Er montiert sich selber täuschend echt in Fotos von Prominenten.

Fälschungen erkennen

Im «Treffpunkt» erzählt er, wie seine Bilder für einen Moment sogar weltberühmt wurden, und warum er findet, das Programm müsste für alle Schulen gratis sein. Digitalredaktor Reto Widmer erklärt zudem, wie Photoshop unsere Sehgewohnheiten verändert hat und wie sich Fälschungen erkennen lassen.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Anna Wepfer