Plötzlich Lehrperson

Die Schweiz hat ihre Schulen geschlossen. Rund eine Million Schülerinnen und Schüler sind zuhause. Viele Eltern betreuen nun ihre Kinder intensiver als sonst und ersetzen auch deren Lehrpersonen. Im «Treffpunkt» erzählen Hörerinnen und Hörer, wie sie mit dieser neuen Situation umgehen.

Eine Lehrerin betreut Kinder beim Bilder malen.
Bildlegende: Warum nicht mit den Kindern zuhause tolle Frühlingsbilder malen? Colourbox

«Eltern sollen primär Eltern bleiben. Es wäre aber gut, wenn man seinen Kindern trotz allem eine Tagesstruktur bieten kann», sagt Thomas Minder, Präsident der Schulleiterinnen und Schulleiter der Schweiz. Er begrüsst, wenn Kinder noch bewusster in den Alltag integriert werden. So könne zum Beispiel beim Kochen oder beim Lesen der täglichen Post spielerisch Wissen vermittelt werden.

Nur wenige Schulen haben bereits Modelle mit einem funktionierenden Fernunterricht. Beim Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter arbeitet man zurzeit mit Hochdruck an neuen Lösungen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Krispin Zimmermann