Roboter: Wie menschlich können sie werden?

Die Roboterforscher der Universität Zürich haben ihr neustes Werk, den «Roboy» vorgestellt. Ein humanoider Roboter, der dem Menschen nachempfunden ist. Der «Treffpunkt» spricht mit einem der Schöpfer von «Roboy» und will wissen, wie menschlich die Roboter schon sind und noch werden sollen.

 iCub heisst dieser kleine humanoide Roboter aus Italien.
Bildlegende: iCub heisst dieser kleine humanoide Roboter aus Italien. robotsontour.com

Zwischen Faszination und Angst begegnen wir der Vorstellung, dass es einmal Roboter geben könnte, die uns so ähnlich sind, dass wir Ferien geniessen können, während unser Maschinen-Doppelgänger für uns arbeiten geht.

Noch ist die Roboterforschung weit von diesem Szenario entfernt. Denn zu einem richtig menschlichen Roboter gehört nicht nur der menschenähnliche Körperbau, sondern auch das entsprechende Hirn. Wie weit die Hirnforscher sind, ein künstliches neuronales Netz zu bauen, das selbständig lernen kann, erfahren Sie ebenfalls in diesem «Treffpunkt».

Roboter in der Gesundheitspflege

Und der «Treffpunkt» zeigt auch, wo Roboter schon heute eingesetzt werden. So erzählt die Leiterin eines Altersheims über ihre Erfahrung mit einer Plüsch-Roboter-Robbe, die Teil der Aktivierungstherapie ist. Zudem zeigt die Verfasserin der Studie «Robocare» Chancen und Risiken des Roboter-Einsatzes im Gesundheitswesen auf. 

Moderation: Mark Schindler, Redaktion: Stefan Kohler