Schreckensbilder – zwischen Sensation und Information

Tote Flüchtlingskinder, geköpfte Geiseln oder verstümmelte Unfallopfer. Übers Internet verbreiten sich schreckliche Bilder blitzschnell. Der «Treffpunkt» fragt: Müssen wir das alles sehen?

Umrisse des berühmten Bildes des ertrunkenen Aylan, gefüllt mit Nachrichten zum Thema.
Bildlegende: Ein schmaler Grat: Wo hört die Information auf, wo beginnt die Sensationsgier? Keystone/SRF

Das Foto eines kleinen Flüchtlingsbuben, der bei der Flucht im Meer ertrunken ist, ging vor wenigen Tagen um die Welt. Es ist ein erschütterndes Zeugnis des Flüchtlingsdramas, das niemanden kalt lässt. Und es ist nur ein Beispiel unter vielen.

Sind solche Bilder nötig, weil sie uns aufrütteln? Oder machen sie uns nur schlaflos? Stumpfen sie uns gar ab? Im «Treffpunkt» erzählt eine Tagesschau-Produzentin, wie TV-Bilder ausgewählt werden und wie sie selber das Gesehene verarbeitet.

Von Ihnen möchten wir wissen: Wo hört die Information auf? Wo beginnt die Sensationsgier? Schreiben Sie uns ein Mail auf studio@srf1.ch.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Rebekka Haefeli