Schreiben in der Krise

Eine Möglichkeit, mit der aktuellen Lage besser klar zu kommen, ist, dass man die Erlebnisse dieser besonderen Zeit aufschreibt. Das kann in der Form eines Tagebuchs sein oder mit Texten am Computer ergänzt mit Artikeln aus dem Internet. 

Eine Frau unter einem Baum schreibt in ihr Tagebuch.
Bildlegende: Für ein Tagebuch sollte man sich bewusst Zeit nehmen. Colourbox

In der Sendung «Treffpunkt» geben Hörerinnen und Hörer Einblicke in ihre persönlichen Dokumentationen.

«Viele Menschen haben bei diesem Vorhaben Schreibblockaden oder Selbstzweifel. Diese Schwierigkeiten sind ganz natürlich und können mit etwas Übung abgebaut werden», sagt Andrea Keller.
Die Zürcher Kommunikatorin hat vielen Menschen in einer Krise das Schreiben beigebracht. «Jede Person kann Erlebtes aufschreiben. Man sollte sich dazu bewusst Zeit nehmen. Zum Start könnte man während sieben Minuten ununterbrochen aufschreiben, was einem in den Sinn kommt. Das regt den Schreibfluss an.»

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Krispin Zimmermann