Schweizer Weine: Vom Weinsee zum Edelwein

In den 1980er-Jahren füllten Schweizer Winzer ganze Schwimmbäder mit ihrer viel zu grossen Weinernte. Doch seither bläst ein innovativer Wind durch die Branche: Schweizer Weine können sich längst mit den besten aus dem Ausland messen. Dafür sorgen innovative Winzer wie der Bündner Daniel Gantenbein.

Ein Mann degustiert ein halbes Dutzend Rotweine
Bildlegende: Riecht der Wein fein? Schweizer Weine sind längst so gut wie ausländische. Keystone

Als der Bündner Daniel Gantenbein vor 35 Jahren sein heutiges Weingut übernahm, galt der Ertrag als guter Landwein. Heute gilt sein Pinot Noir als einer der allerbesten Blauburgunder überhaupt. Und das, obwohl er damals als gelernter Maschinenschlosser Quereinsteiger war.

Heute ist vieles anders als früher. Die jungen Weinprofis messen sich gerade in diesen Tagen an den 11. European Wine Championships mit 60 Teilnehmenden aus 13 Ländern. «Hier bietet sich eine fantastische Chance, andere Ideen kennen zu lernen», sagt Daniel Gantenbein. Selber hat er nie einen solchen Wettkampf bestritten – weil es die auch erst seit gut zehn Jahren gibt.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Fredy Gasser