Sind Sie noch Gärtner oder schon Urban Vertical Farmer?

Die Berufswelt verändert sich laufend. Die Digitalisierung hinterlässt Spuren, neue Berufe entstehen, andere verschwinden. Doch was arbeiten wir in zehn Jahren? Gibt es im Jahr 2028 noch Gärtner, Maurer oder Schreiner? Wir wagen den Blick in die Zukunft.

Hand in Hand mit der Künstlichen Intelligenz
Bildlegende: Hand in Hand mit der Künstlichen Intelligenz: Ist das die Zukunft?

Die Digitalisierung beinflusst unser Leben: Statt im Kochbuch zu blättern, nehmen wir das Tablet und suchen unser Rezept im Internet. Statt im Fahrplan, finden wir die nächste Zugsverbindung in der App. Das ist heute Normalität. Die Digitalisierung beeinflusst unser Leben in Zukunft aber noch viel mehr.

Als Hologramm im Schulzimmer

Drohnen, die Messarbeiten übernehmen, Lehrlinge, die dank Virtual Reality, also virtueller Realität, als Hologramm im Schulzimmer sind. Künstliche Intelligenz wird Berufsbilder verändern und neue schaffen, davon geht die Forschung aus.

Weiter gehen Experten davon aus, dass es in den nächsten Jahren im Arbeitsmarkt grosse Veränderungen geben wird. Künstliche Intelligenz könnte schon bald ganze Branchen verändern.

Der Gärtner könnte zum Urban Vertical Farmer werden, ein Gärtner in der Stadt also. Aber nicht nur das. Dieser neue Gärtner bepflanzt Fassaden statt Rabatten, begrünt Hausmauern, statt Strassenränder. Ausserdem verkauft er sein Gemüse via App und liefert es auch selber aus.

Neue Berufe im sozialen Bereich

Die Digitalisierung wird wichtiger. Aber die Roboter können nicht alle Arbeiten übernehmen. So rechnen Trendforscher auch damit, dass vor allem Soziale Berufe wichtiger werden. Bis in zehn Jahren könnte es zum Beispiel den Beruf des Spaziergängers geben.

Was sind die Berufe der Zukunft? Wir fragen nach.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Sabrina Lehmann