Sommerloch: Glacé, Schlaglöcher und Ameisenhaufen

Das Sommerloch ist der ideale Zeitpunkt um über Spannendes und Kurioses zu reden, das sonst wenig Beachtung findet. Warum sind Ameisenhaufen so gross und wie kommt die Schokolade aufs Glacé? Der «Treffpunkt» hat Antworten gesucht.

Sommerloch-Thema: Schlaglöcher auf Baselbieter Strassen.
Bildlegende: Sommerloch-Thema: Schlaglöcher auf Baselbieter Strassen. Keystone

Wenn Zeitungen Serien drucken, das Fernsehen Wiederholungen zeigt und im Radio mehr Musik läuft, dann sind wir mitten drin, im Sommerloch.

Ein Hörer wundert sich über die vielen Schlaglöcher in Baselbieter Strassen. Für ihn als Velofahrer sei das ein Problem: «Wir sind am Löcher stopfen wie die Zahnärzte», sagt Urs Hess, Leiter des Geschäftsbereichs Kantonsstrassen in der Baselbieter Bau- und Umweltdirektion.

Bei einem Kantonsstrassennetz von 450 Kilometer und bei 2500 Gemeindestrassen hätten jedoch auch Gemeinden eine gewisse Verantwortung. Doch auch da versuche man die Löcher auf ein Minimum zu beschränken.  

Rätselhafte Ameisenhaufen
Eine Frage hatten auch Doris und Roland Rosskopf aus Therwil. Nach ihren Ferien im Hochschwarzwald wollten sie wissen, warum man in der Schweiz die riesengrossen Ameisenhaufen nicht finde, die dort üblich seien.

Laut Isabelle Glanzmann vom Projekt «Ameisenzeit» gibt es auch in gewissen Gebieten der Schweiz Ameisenhaufen, die über einen Meter hoch sind. In der Schweiz sei ein Rückgang der Waldameisen besonders im Mittelland zu beobachten. Möglicherweise sei das mit ein Grund, dass die grossen Ameisenhaufen bei uns nicht so verbreitet seien.

Beantwortet wurde auch die Frage, wie die Schokolade ums Glacé kommt. Die Lösung ist einfacher als man denkt: Das Eis habe eine Temperatur von -35 Grad und die heisse Schokolade aus Couverture und pflanzlichem Fett messe 42,3 Grad. Wenn dann die Glacé in die heisse Schokolade getaucht werde, ziehe sie grad an und die Glacé sei fertig.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Stefan Wüthrich