«Tanzen ist träumen mit den Beinen»

Glaubt man den statistischen Zahlen, so ist das Tanzen als Freizeitbeschäftigung nicht mehr so beliebt wie auch schon. Trotzdem sind schweizweite Veranstaltungen wie «Das Tanzfest» grösser den je. Der «Treffpunkt» sagt wie das zusammenpasst.

Paar beim tanzen.
Bildlegende: In Tanzschulen besonders beliebt: lateinamerikanische Tänze wie Salsa und Tango. Colourbox

Von Basel bis Bellinzona, vom 5. bis 7. Mai wird in 30 Städten und Gemeinden getanzt. «Die Zuschauer sollen die verschiedensten Tänze entdecken und Gemeinsamkeiten erkennen, aktiv oder passiv als Zuschauer», sagt Boris Brüderlin. Der Leiter des Schweizer Tanznetzwerks «Reso» organisiert «Das Tanzfest» seit dessen Beginn im Jahr 2006.

Dass der Tanz als Freizeitbeschäftigung keine Zukunft hat, glaubt Pascal Scheidegger nicht. Der junge Nidwaldner gründete letzten August eine eigene Tanzschule in Buochs. Für ihn bedeutet Tanzen abtauchen in eine andere Welt. Träumen mit den Beinen, leben und loslassen vom Alltag.

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Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Krispin Zimmermann