Tripp, Trapp – eine Ode an die Treppe

Das Projekt «Stägestadt» St. Gallen will die 13'000 Treppenstufen der Stadt zur Gesundheitsförderung der Bevölkerung nutzen. Für diese Idee wurde das Projekt von der internationalen Bodensee-Konferenz ausgezeichnet. Treppen sind aber nicht nur gesund, sondern auch gefährlich und faszinierend.

Treppenhaus in einem verlassenen Gebäude Griechenlands.
Bildlegende: Treppen führen auf- und abwärts, sind gesund und gefährlich und Orte für Begegnungen. Keystone

«Eine Treppe, die knarrt, wurde noch nicht bezahlt», schmunzelt Fritz Rutz, pensionierter und passionierter Treppenbauer. Er hat über 30 Jahre Erfahrung im Bauen von Treppen und weiss, was eine gute Treppe ausmacht: «Sie muss der durchschnittlichen Schrittlänge eines normalen Erwachsenen entsprechen. Und das sind rund 63 Zentimeter.» In gewissen Regionen, etwa im Appenzellerland, seien Treppen nicht ganz so hoch.

Treppensteigen ist gesund, sondern auch gefährlich. Nirgends passieren so viele Unfälle im Haushalt, wie auf Treppen. Insgesamt stürzen laut Zahlen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) über 50'000 Menschen jährlich auf Treppen. Rund 100 davon sterben an den Folgen des Sturzes. Im «Treffpunkt» zeigen wir, wie Treppensteigen spannender und sicherer wird.

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1576 Treppenstufen auf das Empire State Building

2:22 min, vom 15.4.2019

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Sandra Witmer