Unsere Abfallberge wachsen und wachsen!

Geht es um Abfall, gehört die Schweiz zu den Spitzenreitern. Pro Kopf und Jahr wird in der Schweiz 700 Kilo Abfall produziert. Zwar wird viel recycelt, dennoch landen rund 340 Kilo in der Verbrennung. Im «Treffpunkt» suchen wir nach Lösungen, wie wir Abfall vermeiden können.

Viel Abfall liegt auf dem Trottoir einer Strasse.
Bildlegende: Kein Grund um stolz zu sein; wir Schweizer sind Spitzenreiter beim Abfall produzieren. Keystone

7 % der Abfälle in der Schweiz sind Siedlungsabfälle. Also Abfall, den wir direkt im Haushalt produzieren, der nach einem Einkauf häufig anfällt. Kaum ein anderes Land produziert dermassen viel Abfall wie die Schweiz. Der Abfallberg wird immer grösser und grösser und scheint auch eine Folge unseres Wohlstandes zu sein.

Dagegen heisst es anzukämpfen. Doch das Abfallvermeiden hat seine Grenzen. In der Sendung zeigen wir diese Grenzen auf und begleiten eine junge Frau, die versucht ohne Plastikpapier und Aludosen durch den Alltag zu kommen. Sie zählt sich zur sogenannten «Zero-Waste»-Bewegung. Die Bewegung hat auch im Detailhandel ihre Anhänger. So gibt es in der Schweiz eine wachsende Zahl von Läden, die ihre Lebensmittel und Haushaltsartikel im Offenverkauf anbieten.

Was tun Sie persönlich gegen die grossen Abfallberge? Diskutieren Sie in der Sendung «Treffpunkt» mit und geben Sie anderen Hörern Tipps und Tricks, wie man Abfall vermeiden oder minimieren kann.

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Sirio Flückiger