Unsichtbar und unverzichtbar: Sicherheit an Grossveranstaltungen

«Züri Fäscht», «Fête des Vignerons» oder Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest: Die Schweiz ist 2019 eine grosse Festhütte. Die Sicherheitsverantwortlichen der Anlässe haben alle Hände voll zu tun: Von einfachen Diebstählen bis zu Terrorangriffen gilt es eine Vielzahl von Bedrohungen zu bekämpfen.

Besucher des «Züri Fäscht» vor dem Zürcher Grossmünster
Bildlegende: Am letzten «Züri Fäscht» 2016 wurde eine neue App getestet, welche die Sicherheit der Besucher erhöhen soll. Keystone

Zum Beispiel das «Züri Fäscht»: Hier werden rund zwei Millionen Besucher erwartet, eine Massenpanik ist da ein durchaus realistisches Szenario. Bereits am letzten «Züri Fäscht» wurde dazu eine App eingesetzt, die die Besucherströme überwacht und die Besucher an andere, weniger vollgestopfte Plätze und Strassen lenken kann.

Oder die «Fête des Vignerons»: Eine grosse Herausforderung ist hier, die grosse Menschenmasse durch die engen Gässchen Veveys zu lotsen. So werden die Leute bereits ab dem Bahnhof mit verschiedenen Farben über vier verschiedene Wege zur Arena gelotst. Nach den Abendvorstellungen gibt es noch für längere Zeit Essen und Getränke und einen kleinen Umzug, damit nicht alle Besucher zur selben Zeit nach Hause wollen.

Drittes Beispiel Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Zug: Auch hier rechnen die Verantwortlichen mit möglichen Terroranschlägen. Um mögliche Amokfahrer vom Festgelände fernzuhalten, werden landwirtschaftliche Geräte aufgestellt – eine unauffällige und unkonventionelle, aber passende Massnahme.

Im «Treffpunkt» berichten Verantwortliche und SRF-Regionalkorrespondentinnen von den Vorkehrungen in Zürich, Zug und Vevey. Und Hörerinnen und Hörer erzählen, ob sie sich sicher fühlen.

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Sandra Witmer