Vermerk «Coronavirus»: Glückskette sammelt für Menschen in Not

Die Coronavirus-Pandemie trifft uns alle. Aber die Menschen in der Schweiz, die in prekären Jobs ein Auskommen suchten und jetzt ihren Job verlieren, die trifft die Krise besonders hart. Deshalb sammelt die Glückskette für die Verletzlichsten in unserer Gesellschaft.

Eine Putzfrau reinigt den Boden mit einem Wischmopp.
Bildlegende: Die Coronakrise trifft Personen in prekären Jobs besonders hart. Keystone Gaetan Bally

Es kommt selten vor, dass die Glückskette eine Sammelaktion startet, um voll und ganz Menschen in der Not in der Schweiz zu helfen. Seit gestern ist es nun so: Die Glückskette ruft zur Solidarität auf und sammelt.

Für Menschen in Not in der Schweiz

Es soll dort Unterstützung geboten werden, wo Bund und Kantone nicht helfen können. Für Menschen, die in dieser Situation durch alle Netze fallen:

  • Einzelpersonen und Familien, die vor der Pandemie in prekären Verhältnissen lebten und sich nun in einer noch komplizierteren finanziellen Situation befinden (erheblicher Einkommensverlust).
  • Covid-19-Patienten, die nicht in der Lage sind, die damit verbundenen Kosten zu decken.
  • Personen, die durch die Beschränkungen ihr Einkommen verloren haben und nicht durch staatliche Hilfe oder Sozialversicherung abgedeckt sind.
  • Ältere oder behinderte Menschen, die in Isolation leben und auf fremde Hilfe angewiesen sind.
  • Obdachlose, die eine Unterkunft und den Zugang zu sanitären Einrichtungen benötigen.

Glückskette: Postkonto 10-15000-6

Die Glückskette nimmt ab sofort Spenden online auf glueckskette.ch oder per E-Banking auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Coronavirus» entgegen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Christine Hubacher