Vespa-Wäspi: Rollen statt fahren

Ihre runden Formen, der knatternde Ton, sowie die aufrechte Sitzhaltung haben dafür gesorgt, dass die Vespa als eigenwilliges Fortbewegungsmittel fast alle Strassen der Welt erobert hat.

Entstanden ist der Sommer-Roller mit dem Schwert im Nacken: Die fast komplett zerbombte Firma Piaggio, die für den zweiten Weltkrieg im Staatsauftrag Kriegsflugzeuege produzieren musste, suchte nach einer zündenden Idee, den drohenden Ruin abzuwenden.

Und was mit einem sitzenden Strichmännchen auf Papier begann, verliess nach nur fünf Monaten als erste Vespa die Fabrik.

«Treffpunkt» sendet aus dem Piaggio Center Fontana, zeichnet die faszinierende Geschichte des handgeschalteten und mit dem Fuss gebremsten Strassenrollers nach und trifft einen Kunstmaler, der auf seinen grossformatigen Acrylbildern ausschliesslich die kleinrädrige italienische Wespe mit den ausladenden Hüften portraitiert.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Martina Schnyder