Warum Heidi weltweit fasziniert

Vor 135 Jahren erschien der Roman «Heidi's Lehr- und Wanderjahre». Heute feiert der Schweizer Kinofilm «Heidi» seine Premiere. Hätte die Autorin Johanna Spyri gedacht, dass die Geschichte vom kleinen Waisenmädchen dermassen begeistert?

Heidi-Buch mit Zeichnungen.
Bildlegende: Einblick in eines der Heidi-Bücher von Diana Chalupny. zvg

In über 50 Sprachen wurden die Geschichte von Heidi übersetzt. In Japan liebt man das Mädchen aus den Alpen ganz besonders. Dort gibt es über 120 verschiedene Auflagen von Heidi-Büchern.

Diana Chalupny aus Grosshöchststetten (BE) sammelt Heidi-Bücher. Ihre Sammlung umfasst 107 Exemplare, die sie sorgfältig hortet. In der Bildergalerie unten zeigt sie einige ihrer Schätze.

«In Japan gilt Heidi als Symbol für die kindliche Unschuld», erzählt SRF-Korrespondent Martin Fritz. Heidi sei sogar mit ein Grund ist, wieso viele Japaner die Schweiz besuchen würden. «Die Japaner äussern den Wunsch, einmal auf einer Alpenwiese zu stehen und frische Bergluft einzuatmen.»

Heute startet der neue Schweizer Kinofilm «Heidi». Produzent Lukas Hobi hat bereits vor sieben Jahren damit angefangen, sich mit der legendären Geschichten zu befassen. Er habe Heidi primär von Verfilmungen gekannt: «Nachdem ich dann die Romane gelesen habe, war ich total begeistert. Ich hatte den Eindruck, dass ich das, was ich da las, in den Filmen so noch nie gesehen hatte. Diese Erkenntnis war die Geburtsstunde des Projekts.»

Moderation: Adrian Küpfer, Redaktion: Krispin Zimmermann