Warum wir teilen - oder auch nicht

Autos, Häuser, Arbeitsplätze: Immer mehr Menschen teilen ihren Besitz. Eine neue Studie des Gottlieb-Duttweiler-Instituts GDI zeigt: Fast jeder zweite Mensch teilt regelmässig etwas mit jemand anderem. Der «Treffpunkt» geht dem Phänomen des Teilens auf die Spur und stellt kreative Teil-Konzepte vor.

«Ganz allein meins!»: Nicht alle teilen ihre Sachen gleich gerne.
Bildlegende: «Ganz allein meins!»: Nicht alle teilen ihre Sachen gleich gerne. Reuters

Warum teilen wir? Wer teilt eigentlich? Geteilt wird, «weil man es gerne tut» und «weil es gut für die Gemeinschaft ist» - und nicht, weil man etwas zurück erhält. Zu diesem Schluss kommt die aktuelle Studie zu den Teilgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung. Und: Frauen teilen lieber als Männer.

Der neue Trend zum Teilen kommt nicht von ungefähr: Dank Internet und digitaler Vernetzung wird das Teilen immer einfacher. Fast täglich kommen neue Online-Dienste auf den Markt. Waren es zu Beginn des Internetzeitalters vor allem digitale Daten, die wir teilten, verschiebt sich jetzt das Geteilte wieder mehr zu physischen Produkten.

Gästezimmer, Werkzeuge, Rasenmäher: Alles wird geteilt, was geteilt werden kann. Der «Treffpunkt» beleuchtet das Phänomen des Teilens mit Experten und lässt Teilende zu Wort kommen.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Samuel Schmid