Was ist das Geheimnis einer guten Predigt?

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund hat zum zweiten Mal den Schweizer Predigtpreis verliehen. Die Sendung «Treffpunkt» spricht mit den Gewinnern und fragt: Was ist das Geheimnis einer guten Predigt?

Kanzel in der Kirche.
Bildlegende: Ausser Konkurrenz: Der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg, predigt auf der Kanzel am Sonntag, 5. Maerz 2017 in der Grossmuenster Kirche in Zuerich am Gottesdienst zum Tag der Kranken. Keystone

Insgesamt 172 Predigten sind bei der Doppeljury für die Kategorien deutsch-rätoromanisch und französisch-italienisch eingegangen. Die Gewinner sind: Philipp Roth (reformiert, Basel-Stadt), Alessandro Esposito, (Waldenserkirche, Italien), und Erich Häring (katholisch, Thurgau).

1 Stunde Vorbereitung für 1 Minute predigen

«Je kürzer die Predigt, desto anspruchsvoller ist die Vorbereitung», sagt Preisträger und Studiogast Erich Häring. Eine Stunde Vorbereitung pro Minute Redezeit sei keine Ausnahme. Der 71-Jährige ist seit Juli pensioniert und war in den letzten Jahren mitarbeitender Priester im Pastoralraum Region Altnau. Er ist bekannt für seine prägnanten und fantasievollen Aussagen. «Man darf über alles predigen, nur nicht über sieben Minuten», scherzt Erich Häring.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Krispin Zimmermann