Was rettet den Schweizer Wintertourismus?

Man muss kein Orakel sein: Auch die Wintersaison 2015/16 ist für den Schweizer Tourismus schwierig. Grundsätzlich werden die Winter immer wärmer, der Schnee immer weniger. Wie wappnen sich die Skigebiete? Der «Treffpunkt» porträtiert zwei Beispiele: eines aus der Schweiz - und eines aus Österrreich.

Blick auf Sessel der Bergbahn auf dem Hasliberg mit Gipfeln der Berner Alpen
Bildlegende: Traumhafte Kulisse, schwierige Aussicht: Die wärmeren Winter bereiten den Bergbahnen Probleme - im Bild der Hasliberg. Keystone

Die grössten unter den Wintersport-Orten investieren dreistellige Millionen-Beträge für den Winter-Tourismus. Nur: Ist dies das richtige Rezept für die Zukunft? Oder müssen Wintersport-Orte umdenken?

Der «Treffpunkt» fragt nach im Skigebiet Meiringen-Hasliberg. Dieses stand noch vor vier Jahren am Abgrund – und ist heute saniert. Wie haben dies die Verantwortlichen geschafft? Und mit welchen Ideen wappnen sie sich für allfällige schneearme Winter? Zweites Beispiel: das Kleinwalsertal in Österreich, von dem viele Schweizer schwärmen: viel günstiger, viel freundlicher. Im Kleinwalsertal fahren seit Jahren immer mehr Schweizer Ski – vor allem Familien. Was ist die Strategie des kleinen Skigebiets an der Grenze zwischen Österreich und Bayern?

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Fredy Gasser