Wenn Verhörer zum Schmunzeln bringen

Die meisten von uns erinnern sich wohl noch an einen Verhörer aus der Kindheit: dass man beispielsweise «Clownflakes» statt «Cornflakes» zum Frühstück gegessen hat. Um Verhörer und die witzigen Situationen, welche sie auslösen, dreht sich die Sendung «Treffpunkt».

Ein Mann hält sich genau lauschend die Hand ans Ohr.
Bildlegende: Verhörer können zu teils witzigen Missverständnissen führen. Colourbox

Häufig ist das Phänomen der Verhörer bei Liedtexten. Ein bekanntes Beispiel ist «Anneliese Braun», ein Missverständnis aus «all the leaves are brown», einer Passage des Songs «California Dreamin» von The Mamas and the Papas.

Verhörer in der Muttersprache

Verhörer kommen vor allem bei Kindern auch in der Muttersprache vor. Während man bei falscher Aussprache oder Schreibfehlern aber meist schnell korrigiert wird, können sich Verhörer manchmal lange halten, so dass man vielleicht erst nach Jahren merkt, dass es ja gar nicht «Strebergarten», sondern «Schrebergarten» heisst.

Verhörer als Bestandteil unseres Wortschatzes

Einige Verhörer finden letztlich Eingang in die Umgangssprache. Ein Beispiel hierfür ist die Hängematte, welche eigentlich vom Wort «hamaca» aus der Karibik stammt und ursprünglich nichts mit einer hängenden Matte zu tun hat.

Verhörer zum Schmunzeln

In der Sendung «Treffpunkt» sprechen wir gemeinsam mit Hörerinnen und Hörern über Verhörer und die oft witzigen Situationen, welche sie auslösen. SRF-Mundartredaktor Christian Schmutz erläutert dabei, wie es zu Verhörern kommt und welche Rolle sie in unserer Sprache spielen.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Vera Büchi