Wie das Tram unsere Städte verändert

Vor 125 Jahren fuhr in Zürich das erste elektrische Tram – eines der ersten schweizweit. Das Tram hat den öffentlichen Verkehr auf den Kopf gestellt. Doch hat das Tram auch Zukunft? Die Spezial-Sendung «Treffpunkt» aus einem historischen Tram gibt Antwort.

Vor 125 Jahren wurde in Zürich die erste elektrische Tramlinie der Deutschschweiz eröffnet. Wir fahren mit.
Bildlegende: Vor 125 Jahren wurde in Zürich die erste elektrische Tramlinie der Deutschschweiz eröffnet. Wir fahren mit. SRF/Simon Schaffer

Das elektrische Tram war in Zürich eine kleine Sensation. Noch gab es damals vielerorts keinen Strom – dass das Tram nun nicht mehr von Pferden gezogen werden musste, begeisterte die Zürcherinnen und Zürcher. Viele Städte und auch ländlichere Gemeinden zogen nach, da sie im Tram das Verkehrsmittel der Zukunft sahen.

Doch die blühende Autoindustrie bremste das Tram aus. Der Trolleybus hielt Einzug, die Tramgleise wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vielerorts entfernt. Aktuell haben noch vier Schweizer Städte – Bern, Basel, Zürich und Genf – ein Tram.

Auch in Zukunft das beste Verkehrsmittel

Aussterben werde das Tram nicht, sagt Verkehrsplaner Silvan Weber von den Zürcher Verkehrsbetrieben VBZ. Im Gegenteil: Auch in Zeiten selbstfahrender Autos werde das Tram das effizienteste Verkehrsmittel sein für die Schweizer Innenstädte.

Anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums des elektrischen Trams sendet der «Treffpunkt» live aus einem historischen Tram, das die allererste elektrifizierte Strecke der Stadt Zürich befährt.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Anna Wepfer