Wie uns das Lehrer-Schüler-Verhältnis prägt

Ein gutes Lehrer-Schüler-Verhältnis prägt das Sozialverhalten der Kinder und reduziert im späteren Leben ihre Aggressivität. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der ETH Zürich. In der Sendung «Treffpunkt» erzählen Hörer, welche sozialen Qualitäten ihnen Lehrpersonen mitgaben.

Lehrerin an Wandtafel.
Bildlegende: Ein gutes Lehrer-Schüler-Verhältnis prägt das Sozialverhalten. Colourbox

Seit dem Jahr 2001 befragen Studienleiter Manuel Eisner und sein Team 1400 Zürcher Kinder in regelmässigem Abstand. Resultat der Langzeitstudie «z-proso»: Im Durchschnitt verhielten sich Kinder mit einem guten Verhältnis zur Lehrperson weniger aggressiv als solche mit einem schlechten Verhältnis. Zudem wurde ihr prosoziales Verhalten gestärkt.

Mittlerweilen sind die Probanden junge Erwachsene. «Wir führen die Studie weiter und könnten in Zukunft sogar die Kinder der Probanden befragen, so hätten wir einzigartige Resultate», sagt Manuel Eisner in der Sendung «Treffpunkt».

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Krispin Zimmermann