Wie Wikipedia entsteht

Wikipedia wurde vor bald 15 Jahren gestartet und hat die klassischen Lexika verdrängt. Sie ist die grösste freie Enzyklopädie der Welt. Ihre Autorinnen und Autoren arbeiten ehrenamtlich.

Screenshot Wikipedia.
Bildlegende: Relevant und nachprüfbar: Wikipedia wird von ehrenamtlichen Autoren kuratiert. Keystone

Wikipedia in deutscher Sprache ist eine von vielen Wikipedia-Ausgaben. Mit rund 1,8 Millionen Artikeln ist sie die viertgrösste Wikipedia nach der englischen, der schwedischen und der niederländischen.

Von Spenden finanziert, ist Wikipedia eine Online-Enzyklopädie, an der jeder und jede mitschreiben kann. Das Wiki-Prinzip ist, dass einer anfängt und viele arbeiten mit und verbessern. Grundsätzlich können zwar alle einen Artikel schreiben, allerdings nach bestimmten inhaltlichen, formalen und qualitativen Kriterien. Jeder Artikel und jede Veränderung wird von sogenannten Wikipedianern geprüft.

Artikel müssen relevant sein für eine Enzyklopädie. Es müssen zudem Themen sein, die woanders schon nachprüfbar veröffentlicht wurden. Wikipedia ist aber kein Wörterbuch, geht nicht auf die Suche nach Theorien, sondern stellt solche dar und ist weder eine Gerüchteküche oder ein Chatraum noch eine Plattform für Werbung, Propaganda oder Verschwörungstheorien. Nicht adäquate Artikel werden gelöscht.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Jürg Oehninger