Wo Ramseyers grasten – der Ursprung von Volksliedern

Mit einem Lied auf den Lippen lässt es sich fröhlich wandern. Verwinkelt wie ein Bergweg, ist vielfach auch die Herkunft von Volksliedern. Die Sendung «Treffpunkt» erzählt, wo einst das Vogellisi zu Hause war und wo die Ramseyers grasten.

Zwei Knaben singen.
Bildlegende: Der Ursprung von Volksliedern ist oft unbekannt. Colourbox

Die Inschrift «CREJ 1841» oberhalb des Kellereingangs erinnert daran, dass der Hof der Familie Schweizer im bernischen Gümligen, spezielle Vorbesitzer hatte. Die Initialen stehen für Christian Ramseyer und Elisabeth Jakob. Das Ehepaar wohnte ab dem Jahr 1841 mit seinen zehn Kindern auf diesem Bauernhof. Ihre Erlebnisse beim «grasen» findet man im Text des Volksliedes wieder, recherchierte Hans Frank, ein ehemaliger Pfarrer in Gümligen.

Gast in der Sendung ist Dieter Ringli, Zürcher Musikethnologe. Er verfasste Standartwerke zur Entstehung der Schweizer Volksmusik.

Moderation: Sandra Schiess, Redaktion: Krispin Zimmermann