Zecken, Mücken, Milben – ungeliebt und trotzdem wichtig

Kaum jemand mag Zecken, Würmer, Mücken, Flöhe oder Milben. Jeder fragt sich, warum es sie gibt, welchen Sinn und Zweck diese Lebewesen haben. Sie nerven und übertragen im schlimmsten Fall auch noch Krankheitserreger. Trotzdem sind sie unverzichtbar. Warum? Andreas Moser ist im «Treffpunkt» zu Gast.

Eine Mücke sitzt auf einem Arm.
Bildlegende: Gar nicht beliebt: Die Mücke. Colourbox

Biologe und «Treffpunkt»-Gast Andreas Moser erklärt, dass man bei Mücken, Milben und Co. zwischen subjektiver und objektiver Wahrnehmung unterscheiden muss. Subjektiv gesehen nervt eine Stechmücke, die nachts um den Kopf schwirrt und einem den Schlaf raubt. Objektiv gesehen ist sie ein wichtiger Teil in der Nahrungskette.

Oftmals versuche man, so der Experte weiter, Kleinsttiere mit Pestiziden auszurotten. Dadurch erreiche man aber vor allem, dass der Mensch erkrankt. Andreas Moser ist überzeugt, dass jedes Tier seine Berechtigung hat, aber das Wissen darüber fehlt.

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Ladina Spiess