Zum ersten Mal wählen: Welche Rolle spielt der Familientisch?

Rund 280'000 junge Schweizerinnen und Schweizer dürfen im Herbst erstmals mitbestimmen, wer sie im Parlament künftig vertritt. Ob Erstwähler ihr Wahlrecht tatsächlich wahrnehmen, hängt allerdings von vielen Faktoren ab. Ein wichtiger ist das Elternhaus.

Junge Leute beugen sich an einem Tisch über die Wahllisten.
Bildlegende: Die erste Wahl: Ein emotionaler Moment oder ein Kampf durch den Listen-Dschungel? Keystone

Unter den rund 5,3 Millionen Wahlberechtigten bei den eidgenössischen Wahlen am 20. Oktober sind etwa 280'000 Erstwählerinnen und Erstwähler, die aufgrund ihres Alters zum ersten Mal teilnehmen dürfen.

Wahlfaule Erstwähler

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt jedoch, dass viele der jungen Wahlberechtigen nicht an die Urne gehen: Bei der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen lag die Wahlbeteiligung bei den letzten drei eidgenössischen Wahlen bei 30 bis 35 Prozent.

In der Sendung «Treffpunkt» gehen wir der Frage nach, wie sich junge Erstwähler für Politik begeistern lassen. Anke Tresch, Politologin an der Universität Lausanne, ist zu Gast und erläutert, welche Bedeutung beispielsweise die Diskussionen am Familientisch haben.

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Vera Büchi