Unangenehme Sommergäste

Ist das friedliche Zusammenleben mit Insekten nicht mehr möglich, geben «Trick 77» Hörerinnen und Hörer folgende Tipps:

Ein brauner, zerknüllter Papiersack unter einem Sonnenschirm aufgehängt.
Bildlegende: Das imitierte Wespennest einer «Trick 77» Hörerin. Radio SRF1

Wespen

Einen zerknüllten, braunen Papiersack aufhängen. Wespen deuten diesen als bestehendes Wespennest und halten sich vom vermeintlich «besetzten» Platz fern. Essen und Trinken in gedeckten Gefässen auf den Tisch stellen. Düfte locken die Wespen an: Deos und Parfum reduzierter auftragen. Ruhig bleiben, Wespen nicht wegpusten. Wespen fühlen sich angegriffen und können zustechen. Fliegende Wespen mit etwas Wasser besprühen. Das mögen die Wespen nicht.

Fruchtfliegen

Fruchtfliegen mit den Händen fangen ist mühsam. Bequemer geht es mit einer Falle. Ein Glas etwa ein Finger hoch mit Essig, der gleichen Menge Wasser und einem Spritzer Spülmittel füllen. Anstelle von Essig kann auch Apfelsaft verwendet werden. Das Glas ein paar Tage in der Nähe der Fruchtfliegen platzieren.

Bleiben nach einem Fest halb volle Gläser mit Bier oder Wein übrig, diese bis am nächsten Morgen in der Küche stehen lassen. Auch so kann man Fruchtfliegen fangen.

Junikäfer

An warmen Sommerabenden sind vorwiegend Junikäfer-Männchen unterwegs. Die Käfer suchen an Bäumen und Büschen nach Weibchen. Die etwas unkoordinierten Flieger können dabei auch die Silhouette eines Menschen für einen Landeplatz halten. Die Brummer sind nur während dem Eindunkeln aktiv und für den Menschen harmlos. Daher ignoriert man die Junikäfer am besten oder wechselt für kurze Zeit den Standort.

Moderation: Krispin Zimmermann, Redaktion: Michael Zezzi