Als Krebspatient wird man oft als Todgeweihter abgestempelt

Die Diagnose Krebs ist unerträglich, auch für Freunde und Angehörige der Erkrankten. Doch es sei vor allem auch eine Frage der Perspektive, meint Gabriel, ein ehemaliger Krebspatient. Welche positiven Lehren er aus seiner Krankheit ziehen konnte, erzählt er bei «True Talk».

Gabriel Crucitti wirkt äusserst positiv. Und das, obwohl der Primarlehrer und Radiomoderatror nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stand. Mit 18 Jahren litt er plötzlich unter nächtlichen Schweissausbrüchen und ständiger chronischer Müdigkeit. Dann entdeckte er faustgrosse Schwellungen in seinem Bauch. «Ich wusste, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist mit mir. Trotzdem ging ich lange nicht zum Arzt, weil ich die Wahrheit eigentlich nicht wissen wollte». Irgendwann wurden die Symptome jedoch unerträglich und der Gang zum Arzt unvermeidlich. Die Diagnose: Burkitt-Lymphom, eine besonders aggressive Form von Lymphdrüsenkrebs, bei der die Tumore besonders schnell wachsen. Es folgten Chemotherapien und ein Kampf um das Überleben.

Heute geht es dem 24 Jährigen physisch besser. Und er lebt anders als vor seiner Diagnose: Er hört besser auf seinen Körper. Er gönnt sich mehr Ruhe. Er trifft Entscheidungen bewusster und geht weniger hart mit sich selber ins Gericht. Und er kann durchaus positive Lehren aus seiner Krankheit ziehen. Welche das sind erfährst du bei «True Talk».

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