Kriegsreporter: «Ich hasse den Krieg»

Kurt Pelda arbeitet seit über 30 Jahren an den gefährlichsten Orten der Welt. Wie er seinen Job bewältigt und warum viele Menschen gegenüber Kriegsreportern voreingenommen sind, erzählt er in unserer Webserie «True Talk».

Bereits 1984 erschien sein erster Bericht aus einem umkämpften Krisengebiet. Jene Bilder aus Afghanistan waren der Einstieg in ein neues Leben, das ihn nicht mehr los liess. Heute ist Kurt Pelda einer der bekanntesten Kriegsreporter im deutschsprachigen Raum.

«Irgendeiner muss es tun – und nur wenige Menschen sind dazu in der Lage. Man braucht starke Nerven, ein gutes Netzwerk in den unterschiedlichsten Kriegsgebieten und einen unheimlichen Überlebenswillen. Ausserdem müssen Kriegsreporter über die Bereitschaft verfügen, vieles zu opfern: Persönliche Beziehungen, Familie, Sicherheit, die eigene seelische und körperliche Unversehrtheit. Aus irgendeinem Grunde kann ich das alles. Kriegsreporter sein ist darum für mich nicht Beruf, sondern Berufung.»

Artikel zum Thema