Rauchen Polizisten eigentlich das beschlagnahmte Gras?

Polizisten sind gewaltgeile, sexistische Machos, die Menschen nach Hautfarben beurteilen und sich selber nicht ans Gesetz halten müssen. Was ist dran an diesem Vorurteil? Der 27-jährige Polizist Bap nimmt dazu Stellung.

«Immer am Computer sitzen und nie rauskommen im Arbeitsalltag – das ist nichts für mich», wusste Polizist Bap schon früh. Dass ein 0815-Bürojob für ihn nicht in Frage kommt, war aber nur einer der Gründe, weshalb der Basler heute Kantonspolizist ist. Viel mehr wollte er einen Beruf ausüben, der es ihm ermöglicht, Menschen zu helfen. Genau das sei auch das Elementare, was ihn nach wie vor an seiner Tätigkeit als Polizist fasziniere. Dass der Job aber nicht immer nur leicht ist, erlebt Bap stets aufs Neue. So erzählt er nachdenklich:

«Todesnachrichten überbringen oder Angehörige betreuen, wenn jemand stirbt. Das macht niemand gerne. »

Wichtig für einen Polizisten sei daher besonders, die nötige professionelle Distanz zu bewahren. «Ich versuche, den Beruf am Feierabend mit der Uniform abzulegen. Würde das nicht klappen, könnte ich den Job nicht machen.» Mit welchen Vorurteilen er als Polizist zu kämpfen hat und was es sich von der Gesellschaft wünscht, erzählt er bei «True Talk».

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