Ab nach Bern in die «Kommunikationsklinik»

Die moderne Kommunikation beherrscht unsere Alltag wie noch nie zuvor: Weltweit werden pro Sekunde 200‘000 SMS versandt, jede Minute 3000 Bilder auf flickr hochgeladen und um alle Tweets zu lesen, die täglich auf twitter gepostet werden, bräuchte man 20 Jahre.

Interaktive Stationen zeigen praxisnah, wie Kommunikation Spass statt Stress machen kann.
Bildlegende: Interaktive Stationen zeigen praxisnah, wie Kommunikation Spass statt Stress machen kann. © Museum für Kommunikation/Hannes Saxer

Selbst die Menschen, die versuchen, sich dieser Info- und Austauschflut zu entziehen, kommen nicht drumherum, sich damit zu beschäftigen. Wie stark sind wir von diesen neuen Mitteln abhängig? Wie grenzen wir uns ab? Wo nutzen wir sie sinnvoll? Und wo können wir ruhig auf deren Einsatz verzichten?

Auf diese und andere Fragen gibt es intelligente und amüsante Antworten im Museum für Kommunikation in Bern, das sich für die Ausstellung «Warnung: Kommunizieren gefährdet» ausnahmsweise in eine Klinik verwandelt hat. DRS 3-Reisereporterin Monique Rijks hat sich als Patientin angemeldet, wurde analysiert und sogar fast ein bisschen geheilt.

Autor/in: Monique Rijks